Online-queerfilmnacht

Im Januar geht die queerfilmnacht bis auf weiteres online. Jeden Monat kann man dann hier zwei Filme streamen.

Am 7. Januar geht es mit dem preisgekrönten schwulen Armeedrama Moffie aus Südafrika und dem lesbischen Filmklassiker Sister My Sister in restaurierter Fassung los. Im Februar folgen der Coming-of-Age-Film Minjan, der in der jüdischen Gemeinde einer russischen Einwandererfamilie im New York der 1980er spielt, und das dänische trans Familiendrama Eine total normale Familie. Und im März gibt es ein skandinavisches Doppel: mit dem schwulen Liebes- und Trennungsdrama Are We Lost Forever aus Schweden und dem rauen lesbischen Liebesfilm Baby Jane aus Finnland.

Moffie

ein Film von Oliver Hermanus
Südafrika 2019, 103 Minuten, Originalfassung in Englisch und Afrikaans mit deutschen Untertiteln

Weitere Infos unter salzgeber.de

Sister My Sister

ein Film von Nancy Meckler
UK 1994, 89 Minuten, englische Originalfassung mit deutschen Untertiteln

Weitere Infos unter salzgeber.de

SCHLAF – Jetzt im Online-Kino

Den Film SCHLAF können Sie über den folgenden Vimeo-Player online schauen:

„Ein atemberaubendes Filmerlebnis, in dem die Albträume zu einer Topografie der Vergangenheitsbewältigung werden.“ (Süddeutsche Zeitung)

„Ein intelligenter Horrorfilm über verdrängte Vergangenheit, Schuld und Rettung. Raffiniert erzählt, in starken Bildern, die in jeder Minute ein unaufdringliches, aber nachhaltiges Schaudern zurücklassen. Sehenswerter Grusel Made in Germany.“ (BR kino kino)

„SCHLAF ist ein zum Horrorfilm gewordener Heimatfilm. Ein Gegenentwurf zum urdeutschen Genre, der vage aber beständig an Motiven von deutscher Vergangenheitsverdrängung und -bewältigung anknüpft und zugleich Verbindung zu den wiedererstarkten oder nie wirklich geschwächten rechtsnationalen Tendenzen aufnimmt.“ (Berliner Zeitung)

„Michael Venus hat für diese muffige Alltäglichkeit, aus der wirkliche Unheimlichkeit entstehen könnte, ein großes Gespür. Das beginnt schon mit der ersten Szene eines beschaulichen Spielabends, vor dem man sich durchaus gruseln kann. Auch die Szenen mit der Hoteliersfamilie besitzen wunderbare Dialoge und eine latente Bedrohlichkeit, die hier aus einer Chabrol-haften Beobachtung erwächst. Das ist tatsächlich der reinste Horror – und die beste Chance für ein originelles deutsches Genrekino.“ (Frankfurter Rundschau)

„Regisseur Michael Venus verknüpft in seinem atmosphärisch dichten Spielfilmdebüt klassische Schauermärchenmotive mit Reflexionen zu aktuellen politischen Entwicklungen. Das Horrorgenre trifft auf den deutschen Heimatfilm und bringt so das zum Vorschein, was der immer verleugnet hat.“ (Chrismon)

„Ein leise flirrender und überaus stylisher, gut aussehender Horrorfilm.“ (Filmdienst)