Online-Kino

Die auf dieser Seite angebotenen Filme können Sie bequem im Heimkino genießen.

DER NACKTE KÖNIG – 18 FRAGMENTE ÜBER REVOLUTION

Schweiz, Polen, Deutschland 2019 / Dokumentarfilm / 108 Minuten / Regie: Andreas Hoessli / ab 12 Jahren freigegeben

Die Welt ist in Aufruhr! Überall protestieren Menschen für demokratische Freiheit und Menschenrechte – wo aber liegt der Kippmoment vom Protest zur Revolution? In seinem Filmessay spürt Regisseur Andreas Hoessli genau dieser Frage nach. Er reist ins Herz der Islamischen Revolution 1979 im Iran und der Solidarność-Bewegung 1980 in Polen. Was geschah in den Köpfen der jungen Frauen und Männer, die sich damals an den Revolutionen beteiligten? Was ging in ihnen vor, als die Revolution niedergeschlagen wurde, oder, wie im Iran, eine religiös-autoritäre Elite die Macht übernahm? Regisseur Andreas Hoessli lebte damals als Forschungsstipendiat in Polen. Dort lernte er den bedeutenden Schriftsteller Ryszard Kapuściński kennen, der als Reporter von der Revolution im Iran berichtete. Kapuscinskis Aufzeichnungen bilden den Ausgangspunkt der Filmerzählung, in der Hoessli auch entdeckt, dass er selbst damals vom polnischen Geheimdienst überwacht wurde und sogar für dessen Machenschaften angeworben werden sollte.

Weitere Infos unter koenig.wfilm.de, inklusive kostenfreiem Zugang zur feierlichen Online-Premiere am 10. Februar um 20:15 Uhr

Zum Stream bitte hier klicken

Online-queerfilmnacht

Im Januar geht die queerfilmnacht bis auf Weiteres online. Jeden Monat kann man dann hier zwei Filme streamen.

Am 7. Januar geht es mit dem preisgekrönten schwulen Armeedrama MOFFIE aus Südafrika und dem lesbischen Filmklassiker SISTER MY SISTER in restaurierter Fassung los. Im Februar folgen der Coming-of-Age-Film MINJAN, der in der jüdischen Gemeinde einer russischen Einwandererfamilie im New York der 1980er spielt, und das dänische trans Familiendrama EINE TOTAL NORMALE FAMILIE. Und im März gibt es ein skandinavisches Doppel: mit dem schwulen Liebes- und Trennungsdrama ARE WE LOST FOREVER aus Schweden und dem rauen lesbischen Liebesfilm BABY JANE aus Finnland.

NEUBAU

Buch Tucké Royale · Regie Johannes M. Schmit
Deutschland 2020, 81 Minuten, deutsche Originalfassung

Weitere Infos unter queerfilmnacht.de

BABY JANE

ein Film von Katja
Finnland 2019, 90 Minuten, finnische Originalfassung mit deutschen Untertiteln

Weitere Infos unter queerfilmnacht.de

ARE WE LOST FOREVER

ein Film von David Färdmar
Schweden 2020, 103 Minuten, schwedische Originalfassung mit deutschen Untertiteln

Weitere Infos unter queerfilmnacht.de

EINE TOTAL NORMALE FAMILIE

ein Film von Malou Reymann
Dänemark 2020, 93 Minuten, dänische Originalfassung mit deutschen Untertiteln

Weitere Infos unter salzgeber.de

MINJAN

ein Film von Eric Steel
USA 2020, 118 Minuten, englische Originalfassung mit deutschen Untertiteln

Weitere Infos unter salzgeber.de

MOFFIE

ein Film von Oliver Hermanus
Südafrika 2019, 103 Minuten, Originalfassung in Englisch und Afrikaans mit deutschen Untertiteln

Weitere Infos unter salzgeber.de

SISTER MY SISTER

ein Film von Nancy Meckler
UK 1994, 89 Minuten, englische Originalfassung mit deutschen Untertiteln

Weitere Infos unter salzgeber.de

Weitere Filme

Die folgenden Filme sind ebenfalls bis auf Weiteres verfügbar und können an dieser Stelle gestreamt werden.

SCHLAF – Jetzt im Online-Kino

Den Film SCHLAF können Sie über den folgenden Vimeo-Player online schauen:

„Ein atemberaubendes Filmerlebnis, in dem die Albträume zu einer Topografie der Vergangenheitsbewältigung werden.“ (Süddeutsche Zeitung)

„Ein intelligenter Horrorfilm über verdrängte Vergangenheit, Schuld und Rettung. Raffiniert erzählt, in starken Bildern, die in jeder Minute ein unaufdringliches, aber nachhaltiges Schaudern zurücklassen. Sehenswerter Grusel Made in Germany.“ (BR kino kino)

„SCHLAF ist ein zum Horrorfilm gewordener Heimatfilm. Ein Gegenentwurf zum urdeutschen Genre, der vage aber beständig an Motiven von deutscher Vergangenheitsverdrängung und -bewältigung anknüpft und zugleich Verbindung zu den wiedererstarkten oder nie wirklich geschwächten rechtsnationalen Tendenzen aufnimmt.“ (Berliner Zeitung)

„Michael Venus hat für diese muffige Alltäglichkeit, aus der wirkliche Unheimlichkeit entstehen könnte, ein großes Gespür. Das beginnt schon mit der ersten Szene eines beschaulichen Spielabends, vor dem man sich durchaus gruseln kann. Auch die Szenen mit der Hoteliersfamilie besitzen wunderbare Dialoge und eine latente Bedrohlichkeit, die hier aus einer Chabrol-haften Beobachtung erwächst. Das ist tatsächlich der reinste Horror – und die beste Chance für ein originelles deutsches Genrekino.“ (Frankfurter Rundschau)

„Regisseur Michael Venus verknüpft in seinem atmosphärisch dichten Spielfilmdebüt klassische Schauermärchenmotive mit Reflexionen zu aktuellen politischen Entwicklungen. Das Horrorgenre trifft auf den deutschen Heimatfilm und bringt so das zum Vorschein, was der immer verleugnet hat.“ (Chrismon)

„Ein leise flirrender und überaus stylisher, gut aussehender Horrorfilm.“ (Filmdienst)